

Ablauf, Dauer und Inhalte der Fahrstunden in der Schweiz.
Du stehst vor deiner Fahrausbildung und fragst dich: Was lernt man in der Fahrschule eigentlich genau? Wie läuft eine Fahrstunde ab, wie lange dauert sie und wie viele brauchst du? In diesem Artikel erklären wir dir den kompletten Ablauf deiner Fahrstunden – von der ersten Lektion bis zur Prüfungsreife. So weisst du genau, was dich erwartet, wenn du eine Fahrschule in deiner Nähe buchst.
Die Fahrausbildung in der Schweiz ist umfassend. Du lernst nicht nur, ein Auto zu steuern, sondern wirst auf alle Situationen vorbereitet, die dir im Strassenverkehr begegnen können. Was lernst du dort konkret? Die Ausbildung umfasst diese Bereiche:
Darüber hinaus trainierst du vorausschauendes Fahren: Du lernst, Gefahren frühzeitig zu erkennen, andere Verkehrsteilnehmer einzuschätzen und in kritischen Momenten richtig zu reagieren. Genau das macht den Unterschied zwischen Anfang und sicherem Fahren.
Die erste Fahrstunde ist für die meisten Fahrschüler:innen aufregend – und oft weniger schlimm als erwartet. Was erwartet dich in der allerersten Lektion? Deine Fahrlehrperson nimmt sich Zeit, damit du dich mit dem Fahrzeug vertraut machst.
Kennenlernen und Einführung: Deine Fahrlehrperson bespricht mit dir den Ablauf, klärt deine Vorkenntnisse und stellt dir das Fahrzeug vor.
Sitz und Spiegel einstellen: Die richtige Sitzposition ist entscheidend für sicheres Fahren. Du lernst, Sitz, Lenkrad, Rückspiegel und Aussenspiegel korrekt einzustellen.
Bedienelemente kennenlernen: Kupplung, Bremse, Gas, Schaltung, Handbremse, Blinker, Scheibenwischer, Licht: Nach der ersten Stunde weisst du, wo alles ist.
Anfahren und Anhalten üben: Auf einer ruhigen Strasse oder einem Übungsgelände übst du das Zusammenspiel von Kupplung und Gas: Anfahren, geradeaus Fahren, Anhalten.
Erste Kurven und leichtes Lenken: Je nach deinem Fortschritt fährst du bereits erste Kurven und bekommst ein Gefühl für das Lenkverhalten.
💡 Keine Angst vor der ersten Fahrstunde!
Deine Fahrlehrperson hat ein Doppelpedal und kann jederzeit eingreifen. Du musst nichts perfekt können, denn genau dafür sind die Fahrstunden da. Die meisten Fahrschüler:innen sind überrascht, wie schnell sie Fortschritte machen.
Der Ablauf der Fahrstunden in der Schweiz folgt einem bewährten Aufbau. Dein:e Fahrlehrer:in gestaltet die Ausbildung individuell nach deinem Lernfortschritt, grundsätzlich ist die Struktur aber bei den meisten Fahrschulen ähnlich:
Fahrzeugbedienung: Kupplung, Schalten, Anfahren
Grundmanöver: Geradeausfahren, Kurven, Bremsen
Erste Fahrten in ruhigen Quartierstrassen
Rechts- und Linksabbiegen mit Vortrittsregeln
Stadtverkehr: komplexe Kreuzungen, Lichtsignalanlagen
Kreisverkehr und Einspurstreifen
Überholen auf Ausserortsstrecken
Parkmanöver: seitwärts, vorwärts, rückwärts
Autobahnfahren: Auffahren, Spurwechsel, Ausfahren
Bergfahrten: Anfahren am Berg, Passstrassen
Schwierige Bedingungen: Regen, Dämmerung, Nacht
Selbständiges Fahren nach Wegweisern und eigenen Entscheidungen
Prüfungsrouten: typische Strecken des Prüfungsgebiets
Manöver perfektionieren: Rückwärtsparkieren, Wenden
Blicktechnik und Sicherheit: konsequent prüfungsreif fahren
Simulierte Prüfungsfahrt zur Einschätzung der Reife – Tipps dazu findest du in unserem Artikel zur praktischen Autoprüfung.
💡 Tipp: Privat üben spart Fahrstunden
Wer zwischen den Fahrstunden regelmässig mit einer Begleitperson privat übt, kann den Ablauf der Fahrstunden deutlich beschleunigen. So brauchst du weniger professionelle Stunden und sparst Geld.
Die Länge einer Fahrstunde ist in der Schweiz standardisiert. Hier die wichtigsten Fakten:
Art der Fahrstunde | Dauer |
Einzellektion (Standard) | 45 Minuten |
Doppellektion | 90 Minuten |
Oft gebucht | 60 Minuten |
Eine einzelne Fahrlektion dauert also in der Regel 45 Minuten. Doppellektionen (90 Minuten) sind besonders sinnvoll für:
Autobahnfahrten: Einfahrt und Ausfahrt brauchen mehr Zeit
Übungsfahrten auf dem Land: Längere Strecken ohne Zeitdruck
Manöver intensiv üben: Mehr Wiederholungen in einer Sitzung
In der Schweiz gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Mindestanzahl an Fahrstunden. Das heisst: Theoretisch könntest du dich selbst ausbilden und direkt zur Prüfung anmelden. Praktisch sieht es aber anders aus.
⏱️ Durchschnittliche Anzahl Fahrstunden in der Schweiz
15 bis 25 professionelle Fahrstunden bis zur Prüfungsreife
Wie viele Fahrstunden du tatsächlich brauchst, hängt von mehreren Faktoren ab:
Persönliches Talent: Manche lernen schneller als andere, das ist völlig normal.
Privates Üben: Wer regelmässig mit Begleitperson fährt, braucht weniger professionelle Stunden.
Getriebeart: Automatik ist einfacher zu lernen als Handschaltung.
Häufigkeit: Wer 2–3 Mal pro Woche fährt, macht schneller Fortschritte als bei 1 Stunde pro Woche.
Wohnort: In der Stadt ist der Verkehr komplexer als auf dem Land.
💡 Gut zu wissen
Mit dem L-Ausweis darfst du ab 17 Jahren begleitet Auto fahren. Wer vor den professionellen Fahrstunden schon Erfahrung mit einer Begleitperson sammelt, braucht oft nur 15–20 Fahrstunden bei einer Fahrlehrperson.
Die Führerschein Kosten variieren je nach Region und Fahrschule. Hier ein Überblick über die aktuellen Preise:
Kostenpunkt | CHF |
Fahrlektion (à 45 Minuten) | 87–110 CHF |
20 Fahrlektionen (z.B. mit 10er-Paket) | 1’580 – 1’680 CHF |
ab 100 CHF | |
VKU Kurs (Verkehrskundeunterricht) | ab 190 CHF |
ab 30 CHF (je nach Kanton) | |
Lernfahrausweis | ab 20 CHF (je nach Kanton) |
Praktische Prüfung (Strassenverkehrsamt) | ab 120 CHF (je nach Kanton) |
Praktische Prüfung (Fahrschule) | ab 230 CHF |
Admin- und Versicherungspauschale | 90 CHF |
Total Fahrausbildung | ab 2’360 CHF |
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💰 So sparst du bei den Fahrstunden
Privat üben: Mit Begleitperson zwischen den Fahrstunden regelmässig fahren
Regelmässig buchen: 2–3 Fahrstunden pro Woche statt 1 Mal pro Monat
Theorie vorher lernen: Wer die Regeln kennt, ist in der Praxis schneller
Pakete nutzen: Viele Fahrschulen bieten Rabatte bei Mehrfachbuchungen
In der ersten Fahrstunde lernst du die Grundlagen kennen: Sitzposition und Spiegel einstellen, Pedale und Schaltung bedienen, Anfahren und Anhalten üben. Du fährst meistens in ruhigen Quartierstrassen oder auf einem Übungsgelände. Deine Fahrlehrperson erklärt dir alles Schritt für Schritt.
Falls du bereits Erfahrung mitbringst, wird dein:e Fahrlehrer:in dort ansetzen, wo du stehst.
Eine Fahrstunde dauert in der Schweiz in der Regel 50 Minuten. Manche Fahrschulen bieten auch Doppelstunden à 100 Minuten an, was besonders bei Autobahnfahrten oder längeren Übungsfahrten sinnvoll ist.
In der Schweiz gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Mindestanzahl an Fahrstunden. Der Durchschnitt liegt bei 25 bis 35 Fahrstunden. Wer viel privat übt (z.B. mit Lernfahrausweis und Begleitperson), braucht oft weniger professionelle Fahrstunden.
Eine Fahrstunde (50 Minuten) kostet in der Schweiz je nach Region und Fahrschule zwischen 85 CHF und 110 CHF. Bei BLINK kosten Fahrstunden ab 85 CHF. Bei durchschnittlich 30 Fahrstunden ergeben sich Kosten von rund 2'550 CHF bis 3'300 CHF.
Theoretisch ja, denn in der Schweiz sind professionelle Fahrstunden nicht obligatorisch. Praktisch ist es aber kaum empfehlenswert: Fahrlehrer:innen kennen die Prüfungsanforderungen genau und bereiten dich gezielt darauf vor. Die Durchfallquote ohne professionelle Ausbildung ist deutlich höher.
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