

So bestehst du die Fahrprüfung in der Schweiz
Es ist ganz normal, dass man vor der praktischen Fahrprüfung nervös ist. Natürlich kann immer mal etwas schieflaufen und es gehört auch ein bisschen Glück dazu. Aber: Mit der richtigen Vorbereitung kannst du deine Chancen auf ein erfolgreiches Bestehen der praktischen Autoprüfung in der Schweiz deutlich erhöhen.
Die Fahrprüfung in der Schweiz ist der letzte grosse Schritt auf dem Weg zum Führerschein. Jedes Jahr treten rund 100'000 Fahrschüler:innen zur praktischen Autoprüfung an, und mit den richtigen Tipps für die Autoprüfung kannst auch du dazugehören. In diesem Artikel erfährst du, wie du dich optimal vorbereitest, welche Fehler du vermeiden solltest und was passiert, wenn es beim ersten Mal nicht klappt.
Einer der wichtigsten Tipps für die praktische Autoprüfung: Melde dich erst an, wenn du und dein:e Fahrlehrer:in beide überzeugt seid, dass du prüfungsreif bist. Es bringt nichts, die Prüfung zu überstürzen. Im Gegenteil: Wer zu früh antritt, hat schlechtere Chancen und riskiert unnötigen Frust.
Wenn du unsicher bist, hole dir ruhig eine Zweitmeinung. Bei BLINK kannst du zum Beispiel eine Lektion mit einer anderen Fahrlehrer:in buchen, um eine unabhängige Einschätzung zu erhalten. Finde eine Fahrschule in deiner Nähe und buche eine Probelektion.
Lass dir am Tag vor der Prüfung genügend Freiraum. Packe deinen Zeitplan nicht zu voll und vermeide Stress. So kannst du dich voll und ganz auf die Prüfung konzentrieren.
Vergiss nicht, am Abend vorher alles zusammenzulegen, was du brauchst. Hier ist deine Checkliste:
✅ Lernfahrausweis (gültig)
✅ Identitätskarte oder Pass
✅ Prüfungseinladung
✅ Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinsen, falls vorgeschrieben)
Das klingt banal, ist aber ein oft unterschätzter Tipp: Trage bequeme Kleidung, die nicht einengt. Enge Jeans oder steife Schuhe können dich beim Fahren einschränken. Wähle Schuhe mit flacher Sohle, damit du die Pedale gut spürst. Ziehe mehrere Schichten an, damit du dich an die Temperatur im Auto anpassen kannst.
Mache dich im Vorfeld mit der Umgebung rund um das Strassenverkehrsamt vertraut. Am besten fährst du mit deiner Fahrlehrer:in einige Male durch die umliegenden Strassen. So kennst du die kniffligen Stellen bereits: Kreuzungen, enge Ausfahrten, unübersichtliche Einmündungen. Je vertrauter dir das Gebiet ist, desto sicherer fühlst du dich am Prüfungstag.
💡 Tipp von BLINK
Notiere dir schwierige Stellen in der Nähe des Strassenverkehrsamts und übe diese gezielt in den letzten Fahrstunden vor der Prüfung. Deine Fahrlehrperson kennt die typischen Prüfungsstrecken und kann dir genau sagen, worauf es ankommt.
Es kursieren viele Gerüchte rund um die praktische Fahrprüfung. Das bekannteste: «Die Prüfer:innen haben eine monatliche Durchfallquote.» Das ist schlicht falsch. Du wirst objektiv nach klaren Kriterien bewertet. Die Prüfer:innen haben kein Interesse daran, dich durchfallen zu lassen.
Was viele nicht wissen: Du darfst der Prüfer:in während der Prüfung Fragen stellen. Wenn du eine Anweisung nicht verstanden hast, frag einfach nach. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeigt, dass du verantwortungsvoll fährst.
Versuche, die Prüfung als ganz normale Fahrstunde zu betrachten. Du hast geübt, du weisst, was du tust. Denke daran: Jedes Jahr bestehen rund 100'000 Fahrschüler:innen in der Schweiz die praktische Prüfung. Wenn die das können, kannst du das auch.
Übrigens: Selbst berühmte Persönlichkeiten wie Oprah Winfrey, Harrison Ford und Lewis Hamilton sind bei ihrer ersten Fahrprüfung durchgefallen. Du bist also in bester Gesellschaft, egal wie es ausgeht.
Wie läuft die Fahrprüfung in der Schweiz eigentlich genau ab? Wenn du weisst, was dich erwartet, nimmt das viel von der Nervosität. Hier der typische Ablauf Schritt für Schritt:
⚠️ Wichtig zu wissen
Die Prüfungsperson ist nicht dein Feind. Sie achtet darauf, ob du dich sicher im Strassenverkehr bewegst. Ein einzelner kleiner Fehler führt nicht gleich zum Durchfallen, aber ein Verhalten, das andere gefährdet, schon.
Wer die typischen Fehler kennt, kann sie gezielt vermeiden. Die Fahrprüfung nicht bestanden? Das liegt meistens an einem dieser Gründe:
💡 Worauf es bei der praktischen Prüfung wirklich ankommt
Erwartet wird keine perfekte Fahrt. Wichtig ist, dass du den Verkehr lesen kannst, vorausschauend fährst und sicher reagierst. Ein leichtes Überfahren der Linie beim Einparkieren ist kein Drama, eine verpasste rote Ampel oder ein übersehener Fussgängerstreifen aber schon.
Du bist bei der Autoprüfung durchgefallen, was nun? Diese Frage stellen sich mehr Fahrschüler:innen, als du denkst. Rund 30 % bestehen die praktische Fahrprüfung beim ersten Versuch nicht. Durchfallen ist also kein Weltuntergang, sondern eine Erfahrung, die dich stärker macht.
Du kannst die Prüfung jederzeit wiederholen. Es gibt keine Wartefrist
Die Prüfungsgebühr musst du allerdings erneut bezahlen
Besprich mit deiner Fahrlehrer:in, woran es gelegen hat, und nimm gezielt weitere Fahrstunden
Nach dem dritten Nichtbestehen verlangen viele Kantone eine schriftliche Bestätigung der Fahrschule, dass du prüfungsreif bist
Danach kann eine verkehrspsychologische Abklärung verlangt werden
⚠️ Kein Grund zur Panik
Viele erfolgreiche Autofahrer haben die Prüfung nicht beim ersten Mal bestanden. Nutze den Rückschlag als Motivation. Oft reichen 3–5 zusätzliche Fahrstunden, um die Schwachstellen gezielt zu beheben. Deine Fahrlehrperson weiss genau, woran ihr arbeiten müsst. Vergiss auch nicht, den VKU Kurs rechtzeitig zu absolvieren, falls du das noch nicht gemacht hast.
Wenn dich vor allem die Nervosität blockiert, schau dir unseren Artikel zum Thema Prüfungsangst an. Dort findest du konkrete Strategien, um mit dem Druck besser umzugehen. Ausserdem bieten wir auch ein Online-Coaching für Personen mit Fahr- und Prüfungsangst an.
Die Prüfungsgebühr für die praktische Autoprüfung in der Schweiz variiert je nach Kanton und liegt zwischen 120 CHF und 160 CHF. Die Kosten seitens Strassenverkehrsamt (STVA) werden dir vom STVA nach der Prüfung separat in Rechnung gestellt. Dazu kommen die Kosten für die letzte Fahrstunde vor der Prüfung (45 Minuten Einfahren) und der Gebrauch des Fahrschulautos während der Prüfung. Das kostet pauschal je nach Standort ca. 230 CHF.
Bei einem Nichtbestehen musst du die Prüfungsgebühr für jeden weiteren Versuch erneut bezahlen. Deshalb lohnt es sich, gut vorbereitet anzutreten.
Eine detaillierte Übersicht über alle Kosten (von den Fahrstunden über den Nothelferkurs bis zur Prüfungsgebühr) findest du in unserem Artikel Führerschein Kosten in der Schweiz.
Wir von BLINK drücken dir die Daumen! BLINK ist in über 50 Städten in der Schweiz für dich da, mit modernen Fahrlehrer:innen, die dich optimal auf die praktische Prüfung vorbereiten. Egal ob du in Zürich, Bern, Basel oder Luzern deine Fahrprüfung ablegst: Bei BLINK findest du die passende Fahrlehrer:in in deiner Nähe.
Bereit für die praktische Prüfung?
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Die praktische Fahrprüfung in der Schweiz dauert ca. 45 Minuten, davon sind 30 bis 35 Minuten reine Fahrzeit. Die restliche Zeit wird für Begrüssung, Fahrzeugkontrolle und Nachbesprechung verwendet.
Du musst deinen gültigen Lernfahrausweis, eine Identitätskarte oder einen Pass, die Prüfungseinladung und gegebenenfalls deine Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinsen) mitbringen.
Die häufigsten Gründe sind: Verkehrsregeln missachtet (z.B. Vortritt nicht gewährt), unsicheres Fahrverhalten (zu zögerlich oder zu schnell), mangelnde Verkehrsbeobachtung (Schulterblick vergessen, Spiegel nicht kontrolliert) und unsicheres Manövrieren.
Im Durchschnitt nehmen Fahrschüler:innen in der Schweiz ca. 18 Lektionen, bevor sie zur praktischen Prüfung antreten. Die Anzahl variiert aber stark und hängt vom individuellen Lernfortschritt ab.
Du kannst die Prüfung wiederholen. Es gibt keine Wartefrist. Nach dem dritten Nichtbestehen verlangen die meisten Kantone eine schriftliche Bestätigung deiner Fahrschule, dass du prüfungsreif bist. Danach kann eine verkehrspsychologische Abklärung verlangt werden.
Gute Vorbereitung ist das beste Mittel gegen Prüfungsangst. Zusätzlich helfen Atemübungen, genügend Schlaf, ein leichtes Frühstück und eine positive Einstellung. Stell dir die Prüfung einfach als normale Fahrstunde vor. Mehr dazu in unserem Artikel zum Thema Prüfungsangst. Wenn du das Thema Fahr- oder Prüfungsangst umfassend angehen möchtest, bieten wir dir auch ein Online-Coaching an.
Die Prüfungsgebühr liegt je nach Kanton zwischen 120 CHF und 160 CHF. Dazu kommt eine Prüfungspauschale seitens BLINK dazu im Umfang von 230 CHF, falls du mit dem Fahrschulauto antrittst. Eine detaillierte Übersicht findest du in unserem Führerschein-Kosten-Artikel.
Ja, du kannst die praktische Prüfung mit einem privaten Fahrzeug absolvieren. Das Auto muss verkehrssicher sein und eine gültige MFK haben. Es muss ausserdem über eine Doppelpedalanlage verfügen. Viele Fahrschüler:innen bevorzugen aber das Fahrschulauto, weil sie damit vertraut sind.
Deine Prüfungstipps auf einen Blick
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
✅ Melde dich erst an, wenn du und dein:e Fahrlehrer:in beide prüfungsreif einschätzen.
✅ Übe die Strassen rund ums Strassenverkehrsamt und typische Prüfungsstrecken.
✅ Bereite alles vor: Lernfahrausweis, ID, Prüfungseinladung, Sehhilfe.
✅ Bleib ruhig und sieh die Prüfung als normale Fahrstunde.
⚠️ Durchfallen ist kein Drama: Du kannst die Prüfung jederzeit wiederholen.