

Woran du gute Fahrlehrer:innen erkennst – und wann du wechseln solltest.
Die Wahl der richtigen Fahrlehrer:in kann über Erfolg oder Frust in deiner Fahrausbildung entscheiden. Doch woran erkennst du gute Fahrlehrer:innen eigentlich? In diesem Artikel erfährst du, worauf du bei der Bewertung von Fahrlehrer:innen achten solltest, welche Warnsignale es gibt und wie du fair bewerten kannst.
Deine Fahrausbildung ist eine Investition, zeitlich und finanziell. Bei durchschnittlich 25 bis 35 Fahrstunden und Kosten von 80 bis 110 CHF pro Lektion kommst du schnell auf mehrere Tausend Franken. Einen vollständigen Überblick über alle Ausgaben findest du in unserem Artikel zu den Führerschein Kosten. Da willst du sicher sein, dass du bei der richtigen Fahrlehrer:in lernst.
Gute Fahrlehrer:innen machen den Unterschied zwischen:
✅ Bei einer guten Fahrlehrperson
Schnellerer Lernfortschritt
Weniger Fahrstunden nötig
Höhere Bestehensquote bei der praktische Autoprüfung
Sichereres Fahren nach der Prüfung
Spass am Fahrenlernen
🚩 Bei einer schlechten Fahrlehrperson
Frustration und Angst am Steuer
Unnötig viele Fahrstunden
Höhere Gesamtkosten
Durchfallen bei der Prüfung
Unsicherheiten, die lange bleiben
💡 Gut zu wissen
In der Schweiz gibt es keine vorgeschriebene Mindestzahl an Fahrstunden. Ergänzend zu den offiziellen Lektionen kannst du mit private Übungsfahrten zusätzliche Routine aufbauen. Mit einer effizienten Fahrlehrer:in sparst du unter Umständen mehrere Hundert Franken.
Woran erkennst du gute Fahrlehrer:innen? Diese Kriterien helfen dir bei der Bewertung:
Fehler gehören zum Lernprozess. Gute Fahrlehrer:innen bleiben auch in stressigen Verkehrssituationen ruhig und werden nie laut oder aggressiv. Du solltest dich jederzeit sicher fühlen.
Gute Fahrlehrer:innen haben einen Plan. Sie beginnen mit einfachen Übungen und steigern die Schwierigkeit schrittweise. Jede Fahrstunde hat ein klares Lernziel. Du weisst immer, woran ihr arbeitet.
Alle lernen anders. Gute Fahrlehrer:innen erkennen dein Lerntempo und passen den Unterricht entsprechend an. Ob du mehr visuelle Erklärungen brauchst oder lieber durch Wiederholung lernst: Darauf wird eingegangen.
Anweisungen müssen verständlich und rechtzeitig kommen. Nicht erst «jetzt rechts abbiegen!», wenn du schon an der Kreuzung vorbei bist. Gute Fahrlehrer:innen erklären Manöver vorab und geben dir Zeit, dich vorzubereiten.
Du willst wissen, was gut lief und was du verbessern kannst. Gute Fahrlehrer:innen geben dir nach jeder Stunde konstruktives Feedback: ehrlich, aber motivierend.
Du bezahlst für jede Minute. Deine Fahrlehrperson sollte pünktlich sein und vereinbarte Termine einhalten. Regelmässige Absagen oder Verspätungen sind ein klares Warnsignal.
Nicht jede:r Fahrlehrer:in ist automatisch gut, nur weil er oder sie eine Zulassung hat. Achte auf diese Warnsignale:
🚩 Warnsignale bei Fahrlehrer:innen
Schreien oder Beleidigungen: Kein Grund rechtfertigt aggressives Verhalten. Punkt.
Ständiges Handyschauen: Deine Fahrlehrperson muss 100 % aufmerksam sein. Es geht um deine Sicherheit.
Kein erkennbarer Lernplan: Wenn du nach 10 Stunden noch nicht weisst, wo du stehst, stimmt etwas nicht.
Unnötig viele Fahrstunden verkaufen: Wenn dir permanent gesagt wird «du brauchst noch viele Stunden», ohne konkrete Begründung.
Private Gespräche statt Unterricht: Die Fahrstunde ist keine Plauderstunde. Du zahlst für Ausbildung.
Regelmässige Verspätungen oder Absagen: Zeigt mangelnden Respekt gegenüber deiner Zeit und deinem Geld.
Unangemessene Kommentare oder Verhalten: Jede Form von Grenzüberschreitung ist inakzeptabel.
💡 Tipp: Höre auf dein Bauchgefühl
Wenn du dich nach mehreren Fahrstunden unwohl fühlst oder keine Fortschritte machst, ist das ein ernst zu nehmendes Signal. Zweifle nicht an dir selbst, sondern schau zu dir und fordere ein, was du für deine Fahrausbildung brauchst. Du musst nicht bleiben, nur weil du schon angefangen hast.
Deine ehrliche Fahrlehrer-Bewertung hilft anderen Lernenden enorm bei der Entscheidung. Gleichzeitig motivierst du gute Fahrlehrer:innen und gibst den weniger guten ein Signal zur Verbesserung.
Google Reviews: Die meistgenutzte Plattform. Suche die Fahrschule auf Google Maps und hinterlasse eine Bewertung.
Fahrschul-Plattformen: Portale wie Fahrlehrervergleich.ch ermöglichen gezielte Bewertungen.
Direkt bei der Fahrschule: Viele Fahrschulen haben ein eigenes Feedback-System.
Mundpropaganda: Erzähl Freunden und Bekannten von deinen Erfahrungen.
Wenn du deine:n Fahrlehrer:in bewerten willst, achte darauf, konkret und fair zu sein:
✅ So schreibst du eine hilfreiche Bewertung
Beschreibe konkrete Situationen
Nenne, was gut lief
Erwähne Verbesserungspotenzial
Gib an, wie viele Stunden du hattest
Sage, ob du die Prüfung bestanden hast
🚩 Das solltest du vermeiden
Persönliche Angriffe
Übertreibungen oder Unwahrheiten
Bewertung nur wegen Prüfungsergebnis
Zu allgemeine Aussagen ohne Details
Fake-Bewertungen (positiv oder negativ)
Viele Fahrschüler:innen scheuen den Wechsel, weil sie denken, dass die bisherigen Fahrstunden «verloren» gehen. Das stimmt nicht. Du kannst jederzeit die Fahrschule wechseln, und manchmal ist es die beste Entscheidung.
Du fühlst dich unsicher oder unwohl beim Fahren
Du machst keine erkennbaren Fortschritte
Die Kommunikation funktioniert nicht
Du erlebst wiederholt Red Flags (siehe oben)
Deine Fahrlehrperson hat regelmässig keine Termine frei
So wechselst du unkompliziert
Neue Fahrschule suchen: Informiere dich online, lies Bewertungen und frage in deinem Umfeld nach Empfehlungen. Bei BLINK kannst du direkt eine Fahrschule in deiner Nähe finden.
Probelektion buchen: Viele Fahrschulen bieten eine vergünstigte erste Stunde an. Nutze das, um die neue Fahrlehrperson kennenzulernen.
Bisherige Fahrschule informieren: Teile kurz mit, dass du wechselst. Eine Begründung bist du nicht schuldig.
Nahtlos weiterfahren: Deine bisherigen Fahrstunden verfallen nicht. Du steigst dort ein, wo du aufgehört hast.
💡 Wichtig
Du bist an keine Fahrschule gebunden. In der Schweiz hast du jederzeit das Recht, deine Fahrlehrperson zu wechseln, ohne Begründung und ohne Kündigungsfrist (sofern kein Vertrag mit Bindung besteht).
Nutze diese Checkliste, um deine Fahrlehrperson systematisch zu bewerten, für dich selbst oder als Grundlage für eine Online-Bewertung:
Kriterium | Gut | OK | Mangelhaft |
Geduld und Umgangston | |||
Strukturierter Unterricht | |||
Klare Anweisungen | |||
Individuelles Eingehen | |||
Ehrliches Feedback | |||
Pünktlichkeit | |||
Fahrzeugzustand | |||
Preis-Leistungs-Verhältnis | |||
Prüfungsvorbereitung |
Gute Fahrlehrer:innen erkennst du an Geduld, strukturiertem Unterricht, individueller Anpassung an dein Lerntempo, klarer Kommunikation und einer ruhigen Art auch in stressigen Situationen. Ausserdem sollte er oder sie pünktlich sein und dir ehrliches Feedback geben.
Ja, du kannst jederzeit deine:n Fahrlehrer:in wechseln. Du bist an keine Fahrschule gebunden. Bereits absolvierte Fahrstunden verfallen nicht – du kannst nahtlos bei einer anderen Fahrschule weiterfahren.
In der Schweiz gibt es keine vorgeschriebene Mindestzahl an Fahrstunden. Im Schnitt benötigen Fahrschüler:innen zwischen 25 und 35 Fahrstunden. Mit guten Fahrlehrer:innen, die strukturiert arbeiten, kannst du unter Umständen Stunden sparen.
Du kannst Fahrlehrer:innen auf Google Reviews, auf spezialisierten Plattformen oder direkt bei der Fahrschule bewerten. Ehrliche Bewertungen helfen anderen Lernenden bei der Wahl und motivieren gute Fahrlehrer:innen.
Eine Fahrlektion (à 45 Minuten) kostet in der Schweiz je nach Region zwischen 80 CHF und 110 CHF. In Städten wie Zürich oder Bern sind die Preise tendenziell höher als auf dem Land. Bei BLINK findest du transparente Preise und kannst direkt Fahrstunden online buchen.
Fahrstunden bei geprüften Fahrlehrer:innen
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